Gib dem Schorrenwald ein Licht!
Das Video zu unserer Aktion.
Gib dem Wald ein Licht

Infostand
Unsere Bürgerinitiative ist am 30.01.2026 mit einem Informationsstand beim Feneberg in Waltenhofen, Ahornweg 1, vertreten.

Stellungnahme zur geplanten Abholzung des Schorrenwaldes
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Sommer,
sehr geehrte Damen und Herren im Gemeinderat Waltenhofen,
zuerst möchten wir uns kurz vorstellen: Wir, die Bürgerintiative Schorrenwald, sind eine Gruppe, die sich für den Erhalt des Schorrenwaldes einsetzt.
Am 26.6.2025 hatten wir diesbezüglich zu Dritt ein Gespräch mit Herrn Bürgermeister Sommer und Herrn Häger. In diesem Gespräch stellten wir viele Fragen und bekamen auch sehr viele Antworten. An dieser Stelle vielen Dank dafür. Bezugnehmend auf dieses Gespräch haben wir uns intensiv Gedanken gemacht und diskutiert.
Heute wollen wir uns zu den Planungen, die uns am 26.6.25 präsentiert wurden, Stellung beziehen und bitten darum, unsere Bedenken ernst zu nehmen. Wir bitten eindringlich, die bestehenden Planungen dahingehend zu untersuchen und zum Wohle der Bevölkerung Änderungen vorzunehmen.
Sehen: Die aktuelle Datenlage
A: Der Schorrenwald:
- Der Schorrenwald ist ein Laubmischwald mit einem Baumbestand, der teilweise schon über 100 Jahre alt ist. Der als Nutz- oder Wirtschaftswald titulierte Wald gehört aktuell noch den bayrischen Staatsforsten, die Teile davon in ca. 2 Jahren schlagreif sehen.
- Der Schorrenwald misst ca. 230.000 m².
- Davon sollen 30.000 m², also gut 1/8 geschlagen werden und in Richtung Norden/ Nordosten sollen 20.000 m2 als Zukunftswald neu aufgeforstet werden. In diesem Zukunftswald soll ein Baumbestand hochgezogen werden, der den neuen klimatischen Bedingungen Rechnung trägt. Zudem soll er mit einer Freizeitanlage und Wanderwegen ausgestattet werden.
- De facto werden 30.000 m² Wald in versiegelte Fläche umgewandelt. • Dazu kommen noch mehrere tausend Quadratmeter Wiese, die in Straßen umgewandelt werden sollen, nämlich in einen Zubringer vom Gewerbegebiet Lanzen Dieselstraße Richtung Weiberg auf die B19 und einen Zubringer von der Gewerbestraße in Hegge nördlich der Dekan-Erhard-Straße hoch auf die B19. Dazu kommen Wege zu den Anwohnern und dem Waldkindergarten.
B: Gewerbe – im Speziellen das Industriegebiet Lanzen Dieselstraße
- Im Industriegebiet Lanzen Dieselstraße gibt es einige Geschäftstreibende, die vergrößern wollen. Deswegen sucht die Gemeinde Flächen für die Vergrößerung des Industriegebietes.
- Neben den ortsansässigen Betrieben sollen auch ortsfremde Betriebe die Möglichkeit einer Ansiedlung bekommen.
- Das Gewerbe spült Gelder in die Kassen der Gemeinde, die wichtig sind für den Unterhalt und die Weiterentwicklung.
- In einer Erhebung der Gemeinde1 wurde ein finaler Bedarf von rund 4ha bis 2031 ermittelt2. Zum Zeitpunkt der Erhebung waren der Flächenbedarf bei der Firma Hörburger in Hegge (1,6 ha) sowie im neu eingerichteten Gewerbegebiet Heuberg (1,24 ha)3 und bei den Firmen Geiger und Lässer einberechnet, die folglich von den 4ha abgezogen werden müssen.
- Damit müsste für die Erweiterung des Gewerbegebietes Lanzen Dieselstraße maximal 1 ha genügen.
- Im Gutachten spielten allerdings unsere Schutzgüter wie Klima, Landschaft und Boden keine Rolle.
Urteilen: Der Schorrenwald darf nicht verkleinert werden!
Als Bürgerinitiative Schorrenwald sehen wir beides: Den Nutzen der Weiterentwicklung des Gewerbegebietes genauso wie den Nutzen des Schorrenwaldes. Aktuell jedoch geht die Ausweitung des Gewerbegebietes stark zu Lasten des Schorrenwaldes und zu Lasten der Bevölkerung. Die befürchteten klimatischen und umweltbedingten Veränderungen durch die Abholzung, Versiegelung und Verkleinerung des Waldes stehen in keiner Relation zur Geldeinnahme der Gemeinde.
Unser gemeinsames Ziel muss ein guter Kompromiss sein, der da heißt: Industriegebiet und Wald versus Industriegebiet statt Wald.
Im Folgenden die Gründe für unsere Bewertung:
1. Gefahren durch Temperaturanstieg
Die Deutsche Bundesumwelthilfe schreibt in ihrem Hitze-Check: „Eine versiegelte Fläche wandelt die eintreffende Strahlungsenergie fast vollständig in Wärme um. Nur entsiegelte Flächen können Wasser aufnehmen und durch Verdunstung zur Kühlung ihrer Umgebung beitragen.“4 Unsere Gruppe hat im Sommer Temperaturen gemessen und verglichen: Am 13.06.2024 betrug die Temperatur im Schorrenwald 27,5°C und am Illerbogen 35,5°C. Das ist ein Temperaturunterschied von 8°C, der eines deutlich macht: Wald schützt vor extremer Hitze!
Im Rahmen des Klimawandels und des Temperaturanstiegs ist es dringend notwendig, den Wald zu schützen und die Ortschaften zu begrünen. Dabei reicht es nicht, einzelne Bäume zu setzen. Das Ökosystem Wald muss gefördert werden.
So begrüßen wir es, dass im Nord-Osten des Schorrenwaldes 20.000 m² mit klimatauglichen Bäumen aufgeforstet werden. Allerdings gilt es zu beachten:
- Wie sind die Veränderungen in der Zwischenzeit, bis die Neuaufforstung die Funktionen des alten Baumbestandes übernehmen kann?
- Was ist mit den restlichen 10.000m²?
- 1 Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH: Gewerbeflächenkonzept für die Gemeinde Waltenhofen. München 2023.
- 2 S.o. S. 47
- 3 https://www.waltenhofen.de/download/bauleitplanung/Laufende_Verfahren/510_013_2024-07 16%20STAP%20Gewerbefl%C3%A4chennentwicklung%20Heuberg%20S%C3%BCd.pdf
- 4 https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Pressemitteilungen/Kommunal/Hitze Check_2024/Hitzecheck_FAQ.pdf
Unsere Nachfrage beim Amt für Landwirtschaft und Forsten hat ergeben, dass der Waldbestand von öffentlichem Interesse ist. Die Gemeinde Waltenhofen hat nämlich nur einen Waldbestand von 20% im Vergleich zum bayrischen Durchschnittswert von 36%. Das AELF wird die Rodungserlaubnis nur geben, wenn der Wald ortsnah 1:1 aufgeforstet wird.5
Unserer Meinung nach ist es erschreckend, dass die Gemeinde Waltenhofen so wenig Wald besitzt und noch weiter dezimieren möchte. Das Gegenteil sollte der Fall sein: Überall im Gemeindegebiet sollte überlegt werden, wo man Bäume pflanzen oder Wälder vergrößern bzw. neu anlegen sollte.
2. Gefahren durch Wasser
Am 12. Juli 2024 liefen in Hegge und Lanzen die Keller voll. Ein Extremwetterereignis durch eine Gewitterzelle mit der Gewitterwarnstufe 4 von 4 war die Ursache.6
Wir wissen von Anwohnern im Illerbogen, dass dort Hochwasser speziell versichert werden musste. Allerdings nicht wegen der Bedrohung durch die Iller, sondern durch das Hangwasser. Von der blauen Brücke nach Graben sind es teilweise knapp 70 m Höhenunterschied bis zum Schorrenwald und bis auf den Buchenberg ca. 200 Höhenmeter Dazwischen gibt es mehrere Kuhlen und Wälder, die das Wasser vom Berg auffangen und wie ein Schwamm in der Erde speichern. Hierzu gehört auch der Schorrenwald.
Wir raten dringend zu einem hydrologischen Gutachten und bitten um besondere Beachtung folgender Punkten:
- Wie wird nach der Abholzung und Versiegelung und bis zur Neubildung des „Zukunftswaldes“ das Wasser in der Umgebung des Schorrenwaldes abfließen? Wo werden Gefahrenpunkte entstehen?
- Aktuell fließt das Grundwasser aus den Wiesen in schmale Gräben. Wie sieht das neue Abwasserkonzept aus?
- In wie weit wurden die potentiellen Fließgewässer bei Hochwasser untersucht? Reichen die Auffangbecken bei Scaltel, Kleinlein und am Weiher aus?
3. Gefahren durch Wind und Wetter
Wir wissen, dass im Gewerbegebiet über die Dieselstraße auch ein Windkanal geht. Der Wind ist grundsätzlich stark und bei Extremwetterereignissen massiv. Nachbarn haben auch schon starke Luftwirbel erlebt.
Wie wirkt sich die Erweiterung des Gewerbegebietes auf Wind und Wetter aus?
Wie wirken sich die Geruchs- und Plastik-Dunst-Bildung dort angesiedelter Firmen auf die Umwelt aus?
4. Gefahren für den Boden
Die Wiesen rund um den Schorrenwald sind sehr nass. In diesen Gebieten gibt es, wie in der Region üblich, viele Sumpf- und Moorböden, die besonders schützenswert und für den Klimaschutz von überragender Bedeutung sind. Sieht man sich die Topographie an, gibt es in dem Bereich, der geschlagen werden soll, einen Höhenunterschied von 20 m. Das bedeutet für die Erweiterung des Gewerbegebietes massive Erdbewegungen.
Folglich sind Fragen offen:
- Wie verändert sich der Boden und welche Gefahren bringt dies mit sich? - Wo sind wassersensible Bereiche und wie werden diese geschützt?
5 Mail vom 17.4.2025
6 Gewitterwarnstufe 4 von 4 siehe https://www.all-in.de/allgaeu/unwetter-im-allgaeu-gestern-gewitter ziehen-ueber-das-oberallgaeu-kempten-das-ostallgaeu-kaufbeu-104373638
5. Gefahren für Flora und Fauna
Der Wald ist weiterhin Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Besonders schützenswert sind einige Fledermausarten, für die eine Umsiedlung in 150 neue Nistkästen stattfinden soll. Daneben möchten wir darauf aufmerksam machen, dass noch viele weitere Tier- und Pflanzenarten im Schorrenwald wohnen, die ebenfalls schützenswert sind. All diese Tiere verlieren einen großen Teil ihres Rückzugsraumes. Wir raten, von einem radikalen Kahlschlag abzusehen und eine Abholzung mit Rücksicht auf Tiere und Pflanzen vorzunehmen. Um den Schaden für die Umwelt klein zu halten muss zuerst der Zukunftswald angepflanzt und hochgezogen werden.
6. Einschränkungen für die Bevölkerung
Der Schorrenwald ist ein wichtiges Naherholungsgebiet für die umliegenden Orte, im Speziellen für die Menschen, die in Hegge und Lanzen wohnen. Zudem ist er die Heimat des Waldkindergartens. Durch die Rodung und Erweiterung des Industriegebietes ist für die nächsten Jahre ein wichtiges Stück Natur nur mit großen Einschränkungen begehbar. Wir begrüßen die Idee, einen Wald mit einem schönen Wanderwegenetz auszustatten. Jedoch: Ein Waldstück, das gerodet und versiegelt wird, kann nicht durch einen Trimm-Dich-Pfad für Senioren ersetzt werden. Es ist leider so: einmal versiegelt – immer versiegelt.
Der Waldkindergarten soll um einiges Richtung Norden verschoben werden. Die Anlage rund um den Waldkindergarten muss also nochmal neu geplant und gebaut werden. Mit starken Einschränkungen sehen sich zudem die Anwohner konfrontiert. Ganz zu schweigen von der Lärmentwicklung. Schon heute reichen die Lärmemissionen Tag und Nacht tief in den Wald und nach Lanzen rein.
Hier sind folgende Fragen zu klären – und zwar hinsichtlich der Bau- und Aufforstungsphase wie auch der Zeit danach.
- Wie wird die Wegführung geplant?
- Was braucht der Waldkindergarten im Zuge der Gewerbegebietserweiterung?
- Welche Pläne gibt es, um die Wege vom und zum Kindergarten sicher zu gestalten – gerade während der Bauphase?
- Wie können Wanderwege so naturnah wie möglich gestaltet werden?
- Wie werden sich die Lärmemissionen entwickeln?
7. Einschränkungen und massive Vermehrung des Verkehrs
Ein letzter Punkt ist das Thema Verkehr. Die B19 ist jetzt schon massiv überlastet. Die für das Gewerbegebiet relevanten Kreuzungen sind nicht nur voll, sondern auch gefährlich: Auf der B19 fahren täglich 30.000 Autos. Besondere Gefahrenpunkte bilden die Kreuzungen a) von der Industriestraße Hegge auf die B19, b) die Kreuzung am Kaufmarkt Richtung Buchenberg/ Gewerbegebiet, c) die Kreuzung am Kaufmarkt auf die B19 und d) die Kreuzung mit den Abzweigungen nach Waltenhofen und zu den Autobahnen. Allein bei (d) gab es zwischen Januar und April 2025 22 polizeilich registrierte Unfälle. Ein Unfall endete sogar tödlich. Hinzu kommen die Unfälle, die nicht polizeilich erfasst sind. Das ist pro Woche mindestens ein Unfall.
In der Buchenberger Straße fällt auf, dass hier die LKWs stehen, bevor sie ins Gewerbegebiet und zum Kleinlein reinfahren können. Teilweise staut es sich bis zum Kaufmarkt.
Abgesehen von den genannten Kreuzungen wird die B19 nochmals eine massive Belastung erfahren, wenn die Stadt Kempten das Gewerbegebiet hinter dem Edelweiß realisiert. Die Gemeinde Waltenhofen stimmt aktuell gegen die Erweiterung des Gewerbegebietes beim Edelweiß mit der Begründung, dass die Verkehrssituation auf der B19 bis dato nicht geklärt ist. Selber aber plant sie eine massive Gewerbegebietserweiterung ohne die Verkehrssituation ausreichend in den Blick zu nehmen.
Unseres Erachtens wird die Situation keineswegs damit verbessert, wenn man zusätzliche Zubringer zur B19 baut. Denn die Anzahl der Fahrzeuge auf der B19 wird dadurch nicht weniger. Im Gegenteil: Zusätzliche Straßen bedeuten zusätzliche Versiegelung und zusätzlichen Verkehr.
Parkplatzsituation am Schorrenwald
Zu beachten ist außerdem, für genügend sichere Parkplätze am Schorrenwald zu sorgen, auf denen die Besucher des Waldkindergartens und des Schorrenwaldes parken können. Aktuell werden die Kinder unter anderem am Wendehammer abgeholt, wo es schon zu gefährlichen Situationen mit LKWs gekommen ist. Eine Erweiterung des Gewerbegebietes wird zu massiven Verkehrszunahmen und damit immensen Problemen führen. Unter anderem wird es an der Ampel noch schwerer, durchzukommen. Es ist zu beachten, dass der Tunnel eine Höhenbegrenzung hat und die Straßen oft verstopft sind. Dadurch steigt nochmal die Unfallgefahr.
De facto ist das Verkehrskonzept unserer Meinung nach noch nicht ordentlich ausgearbeitet und wird den Bedürfnissen der Gewerbetreibenden und der umliegenden Anwohner nicht gerecht.
HANDELN:
Im Mondschein geschlagenes Holz, das für die Verkleidung des neuen Kindergartengebäudes in Hegge dient sowie ein um 10.000 m² zu kleiner Zukunftswald und ein Trimm-Dich-Pfad für Senioren dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Abholzung und Versiegelung von 30.000m² Wald und zusätzlich ein paar tausend Quadratmetern Feldern eine massive Auswirkung auf die Umwelt und die Bevölkerung haben wird.
Wir fordern:
- Ein hydrologisches Gutachten, das einerseits die Auswirkungen der Abholzung und Versiegelung der Waldfläche abschätzt und die aktuellen Planungen in Hinsicht auf Nachteile gegenüber Umwelt und Bevölkerung untersucht (Wie wirken sich folgende Schritte auf die Bevölkerung aus: Abholzung, Versiegelung, Wiederaufforstung Entwicklung in den nächsten 50 Jahren)
- Ein klimatisches Gutachten mit denselben Zielen wie gerade genannt
- Der Schorrenwald muss mindestens in seiner Größe erhalten bleiben und er muss zukunftsfähig aufgeforstet werden. Noch besser wäre es, den Schorrenwald zu vergrößern und an das Waldstück Weißholz anzuknüpfen.
- Wir begrüßen die Bestrebungen der Gemeinde, die Gewerbeflächen nachzuverdichten. Die Veränderungen von Gebäudehöhen, Umwidmung von Plätzen (z. B. Parkplatz kann Lagerhalle werden) sowie Anreize zur Dachbegrünung sind erste Schritte. Gleichzeitig muss hier im Blick auf den Klimawandel noch viel mehr getan werden. Die Gemeinde Waltenhofen muss erstens bei allen Baumaßnahmen auf eine Nachverdichtung und eine Erweiterung in die Tiefe und die Höhe achten. Zudem muss sie mit ihrem erschreckend kleinen Anteil an 20% Wald dringend aufforsten. Neben der Aufforstung von Wäldern ist zu überlegen, wo neue Wälder oder kleine Biotope angelegt werden können.
- Hinzu muss überlegt werden, wo renaturiert werden kann. Es kann nicht immer nur für Gewerbe, Wohnungsbau und Straßen versiegelt werden. Es muss gleichzeitig für jede versiegelte Fläche eine Renaturierung geben.
- Sättigung: Grundsätzlich ist die Frage, wann eine Gemeinde gesättigt ist an Gewerbe und an Zuzug. Mittlerweile findet in der Gesellschaft ein großes Umdenken statt. Die Frage ist: Wie viel verträgt die Gesellschaft, um das System aufrecht zu erhalten? Braucht es wirklich 30.000 m² Gewerbe in der Dieselstraße?
- Dachflächen sind Versickerungsflächen. Diese müssen weiterhin von der Gemeinde gefördert und gefordert werden.
- Die Ausgleichsfläche für das abgeholzte Waldstück muss auf Dauer bestehen bleiben.
- Auf eine Salamitaktik muss verzichtet werden. Auch in den kommenden Jahren soll der Schorrenwald in seiner Größe mindestens so erhalten bleiben, wie er jetzt ist. Es dürfen keine weiteren Teilrodungen mehr stattfinden.
- Verkehr: Hier braucht es dringend ein Gutachten, welches herausarbeitet, wie man den nahenden Verkehrskollaps verhindert und wie viel zusätzlicher Verkehr den Verkehrsadern und ihren Benutzern noch zumutbar ist.
Mit freundlichen Grüßen
Bürgerinitiative Schorrenwald
